Attack of the Voodoo Glow Skulls

Als waschechter Schwarzkittel hat man ja eigentlich eine klare Vorstellung bezüglich der Trennung von Gut & Böse, Freund & Feind, Schwarz & Weiß.

Ab und an kommt dieses Wertegerüst dann aber doch ins Wanken, wenn eine der besseren Aussagen von Erich Kästner („Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.“) befolgt und ein mutiger Blick über den Tellerrand gewagt wird.

So finde ich mich nach einem wie stets hervorragenden Abendessen bei dem wohl besten Nürnberger Dönerladen unversehens mit dem GAD inmitten des ersten Ska-Core Konzerts meines nicht mehr ganz so jungen Daseins wieder. Die Voodoo Glow Skulls rocken das K4 … und machen dabei richtig Alarm!

VoodooGlowSkulls im K4

Zugegeben, ich habe an dem gesamten Abend mit Ausnahme des Refrains „Fuck you, Mr. Bossman!“ kein einziges Wort der Texte verstanden & auch in den freundschaftlichen aber eben doch durchaus derben Pogo-Pit habe ich mich in vornehmer, gotischer Zurückhaltung nicht hineingeworfen … aber ansonsten ließ sich dieser Streifzug abseits der metallisch-gotischen Gefilde mit überraschend viel Spaß an. Neben den üblichen Verdächtigen in Sachen Instrumente griffen hier zusätzlich Trompete und Saxophon in das Geschehen ein und unterlegten den ansonsten wohl doch etwas knüppeligen Sound mit einem angenehmen Groove, der sofort das Mitwipp-Zentrum aktivierte.

An dieser Stelle ein Dank an den GAD für den Hinweis auf den Gig und das grandiose Photo. Vielleicht sollte man derartige Streifzüge durch die musikalische terra incognita (There might be dragons!) wirklich regelmäßiger unternehmen …

This entry was posted on Mittwoch, August 20th, 2008 at 18:54 and is filed under Neues von der Horde. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

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