Metal kochen go!

Ja, so ist das, mit den domestizierten Weichei-Männern von heute.

Wo früher noch Mammuts erlegt, Drachen befreit und Jungfrauen erschlagen wurden treffen sich heutzutage drei Metalheads um was zu tun … genau, Bier zu trinken & zu KOCHEN! Und nein, Stocker, damit meinen wir NICHT das Einwerfen einer Pizza in den Ofen und das Drücken der START-Taste, sondern so richtig old-school mit frischem Grünzeug, relativ naturbelassenem toten Tier und ganz allgemein extrem viel Schnippeln, Braten, Auskühlen lassen und sonstigem Firlefanz.

Fr alle unter Euch, die das vielleicht nicht mehr so genau kennen: Gemüse war dieses grüne Zeug, welches … ach, egal!

So rockten denn Dom „Diva of Herdplatte“ W. und Stef „g.t.“ G. in der heimischen Wohngruft ein und es wurde gebrutzelt, gekocht und gedünstet was die Küchenausrüstung hergab.

Das schöne am Kochstil des Herrn Will ist ja, dass man das gesamte Kochgeräte-Inventar seiner eigenen Küche mindestens einmal zu Gesicht bekommt, inklusive der Gerätschaften, über deren Zweck man schon immer wilde (theoretische) Vermutungen angestellt hat. Eigentlich vor allem diese im Alltag komplett untauglichen Dinger.
Auf jeden Fall hat das Ergebnis gepasst … mit den verspeisten Kalorien hätte man wohl als Einzelperson auch so ‚nen halben Winter überstehen können. Aber wenn DomWill mit dem japanischen Kochmesser und wildem Funkeln in den Augen vor einem steht und in einem feierlichen Tonfall, der sonst Republikgründungen und erfolgreichen Mondmissionen vorbehalten ist verkündet, dass er heute morgen die Vision hatte, zusätzlich noch Kartoffelsalat machen zu müssen … nun, man KANN widersprechen, man muss es aber nicht!

Insofern sah das Gesamtmenue dann wie folgt aus:

DomWill kämpft mit dem MaultaschenteigAls Opener: eine komplett hausgemachte
Gemüsebrühe mit von DomWill in hartem
Kampf hergestellten Maultaschen ==>
mit einer Füllung aus Spinat, Zwiebeln
& gebratenem Schinken.

Als Hauptgang: Gebackene, gefüllte
Paprika mit Hackfleisch-Tomaten-
Innenleben unter frischem Parmesan mit
gedünstetem Buttergemüse (frische
Brechbohnen und Chamignons).

Als Trenner: DomWills geheiligten
Kartoffelsalat mit selbstgebackenem
Zwiebel-Knoblauch-Brot

Als Nachspeise & letzen Sargnagel der
guten Vorsätze in Hinblick auf eine
reduzierte Kalorienzufuhr:
in karamelisiertem Zucker gebratene
Banane mit Mandelsplittern und
Schokoladensauce.

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Wie hieß es so schön in dem drittbesten Sample auf dem erstbesten Welle Erdball Silberling: „Eigentlich hat sie es ja viel besser als er … sie darf kochen!“ Dem ist doch eigentlich nichts hinzuzufügen, oder?! *g*

>> Alamir <<

This entry was posted on Dienstag, Dezember 4th, 2007 at 00:50 and is filed under Neues aus der Gruft. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

3 Responses to “Metal kochen go!”

  1. gnadiator Says:

    Hau mir gerade die letzten Reste vom Fest rein. LECKER!

    Dieser DomWill ist ein Gott der Küche. Diese handgemachten Maultaschen – Hammer!

  2. Elleth Says:

    Wieso erinnert mich das Zeug aufm Bild nur mehr an einen gefüllten Eitersack? *grübel*

    ;P

  3. WomDill Says:

    Hossa!!!

    So Mädels, nochmal zusammengefasst: YES M’AM, das war gut & geil! Vor allem diese Paprika… *schmatz*

    Aber ich wäre ja nicht der Pedant der ich bin, wenn mir nicht aufgefallen wäre: das war keine Gemüsebrühe, sondern FLEISCH-Brühe! Nur damit unsere Seelen vor dem Höllenfürsten persönlich irgendwann einmal nicht ganz in Ungnade fallen… *g*

    Was gibt’s das näxte Ma(h)l? Auf jeden Fall wieder einen Zombie… ääääh Werwolf-Streifen hinterher.

    Hab ich schon erwähnt, dass mich der Hunger plagt?

    Hobb etz!

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