Kafkaesk I

Irgendwer musste Herrn P. aus F. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, fehlten eines Morgens diverse Tasten auf seiner Tastatur.

Natürlich fehlten Sie nicht richtig, weil in unserer Gegenwart Dinge (wie etwa Zeit oder Geld) ja nurmehr selten physisch präsent sind und damit auch nicht in ebendieser Form verschwinden können. Der Schwund geschah also eher unauffällig und virtuell. Sie sind dann einfach fort und keiner weiß warum oder wohin.

Mittlerweile sind die fahnenflüchtigen Tasten C, X, Y und U mitsamt ihrem vermuteten Anführer (der sich immer gerne in den Vordergrund drängenden RETURN-Taste) jedenfalls wieder zurück im Dienst und ich kann meine Rechtschreibfehler wieder selbst machen. Vielleicht waren sie im Kurzurlaub? Etwas Ausspannen über Nacht auf den Bahamas der Tastaturen … und dann ging der Rückflug nicht wegen Vulkanstaub auf der Datenautobahn?

Naja … egal. Hoffentlich war’s wenigstens schön. 😉

This entry was posted on Donnerstag, Mai 6th, 2010 at 07:30 and is filed under Die Wahrheit und das WWW. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

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