Sie stapfen gerade durch die staubigen Katakomben des folgenden Achivs: Alamir’ai’Khan – Gedanken eines Untoten weblog archives for the day Dienstag, Oktober 30th, 2007.

30 Oktober 2007

Überleben am Tag der lebenden Toten …

Naja. Eigentlich kein Wunder, dass ich bei so schönen & geistreichen Spielen wie „ZOMBIES!!!“ stets und ausnahmslos gegen die holde Weiblichkeit verliere, die rücksichtslos alles niedermäht während ich mir als treusorgender Untoter tiefschürfende Gedanken um das erlittene Leid und das zukünftige Wohlergehen dieser tumben, bemitleidenswerten Kreaturen mache. Das bezahle ich dann stets mit einigen Schrammen, Quetschungen und ausgerissenen Gliedmaßen sowie – last but not least – hämischen Blicken und schadenfrohen Kommentaren von besagter obsiegenden Gegenseite.

Aber immerhin ist es jetzt amtlich:

48%

Ich glaube, damit liege ich irgendwo zwischen der blonden, hysterischen Verkäuferin im Supermarkt und einer wildgewordenen, elektrischen Zahnbürste.

Irgendwie beschämend … aber so sieht es nun eben mal aus! Vielleicht sollte ich doch lieber auf „Tarnen & Täuschen“ setzen … an geeigneten Gelegenheiten zum üben mangelt es ja nicht, wie uns u.a. Meister Stef  hier eindrucksvoll demonstriert.

In diesem Sinne … allzeit genug Patronen!

>> ALAMIR <<

30 Oktober 2007

London just until Midnight!

Sooo … gerade aus dem Nürnberger Hirschen nach Hause heimgekehrt, wo sich Lola Angst, Dope Stars Inc., Kirlian Camera und London after Midnight die Ehre gegeben haben.

Was soll ich sagen … war ein stark durchwachsenes Bild. Lola Angst waren von der Musik und der vermittelten Stimmung sehr unterhaltsam, nur die Growls und das temporäre Gerappe (?) lassen wir in Zukunft besser bleiben. Für Dope Stars Inc. war mein Alkoholpegel wohl deutlich zu gering, weswegen dieser Teil des Konzerts mit Matthäu & einigen anderen Bekannten palavernderweise im Foyer verbracht wurden.

Kirlian Camera hatte ich von mittlerweile prähistorischen Auftritten (’98 oder ’99 auf der Parkbühne in Leipzig) als richtig grottenschlecht in Erinnerung & wurde daher sogar positiv überrascht. Die Sängerin konnte zumindest ordentlich singen, da hätte es für einen guten Auftritt nicht mal die präsentierte Minimalbekleidung gebraucht. Sehr unterhaltsam auch der Teil, bei dem der Skimasken-Bär ans Mikro tapste, sich dieses von seinem Keyborder erstmal richtig justieren ließ und dann mit Taschenlampe und DinA 4 Ausdruck in Plastikfolie irgendeinen Text zum besten gab, der genausogut eine geknurrte Einkaufsliste hätte sein können. Aber immerhin hat er den Fehler scheinbar eingesehen und das Mikro nach dem schmerzhaften Versuch jemandem überlassen, der damit auch umgehen konnte.

Und LaM? Hmmm … leider nicht gerade in Hochform und auch personell geschrumpft. Die ehemaligen Spice Girls des Goth Rock waren nur noch zu dritt, spulten vor einem erschreckend lethargischen Publikum ihr Programm ab und verschwanden dann recht schnell und ohne Zugabe von der Bühne (wohlgemerkt kurz VOR Mitternacht, was ja per se schon ein kleines Sakrileg für eine Band dieses Namens darstellt!). Der Gärtnersbursch‘ Till, Meister Stef & ich hatten an den wenigen Perlen schon unsere Freude, aber so richtige Spielfreude & überschäumende Publikumsemotionen sehen anders aus.

Jetzt aber genug Impressionen gekritzelt, jetzt geht es ab unter die Dusche und in die Kiste … wird eh ‚ne kurze Nacht!