Sie stapfen gerade durch die staubigen Katakomben des folgenden Achivs: Neues von der Horde category.

23 August 2009

Mera Luna 2009

Es ist Sommer. Oder sowas ähnliches.

Sommer heißt eigentlich auch Festivalzeit. Damals, als man noch jung, der Bauch noch nicht so außer Form und die diversen Alterswehwehchen noch nicht so ausgeprägt waren zwei bis dreimal pro Jahr. Mit dem Zelt. Und mit einem nicht unerheblichen Teil der schwarzen Bekanntenkreis-Horde.

2009 reicht es gerade mal für ein Festival. Ist aber auch OK angesichts der sonstigen Projekte, ist halt ein Kreuz mit dem ollen 24 Stunden Tag. Ein weiterer Unterschied zu früher ist der Aufmarsch in kleiner Runde, weitgehend ohne Horde. Das eigene süße Wild-Katzilla ist mit von der Partie und auch der festivalerprobte Gärtnersbursche mit Freundin Fräulein A. konnte wieder aus der Versenkung des Alltags ausgegraben werden. Das Festival konnte beginnen …

Mathematik ist schon komplex ...

[Warum man in Mathe eben doch besser aufpassen sollte …]

(mehr …)

19 November 2008

Cassandra’s Run V – SCANESIS

Cassandra's Run V

18 November 2008

Zu Gast in Grimboldseck

Es gibt wahrscheinlich vernünftigere Einfälle, als sich mitten im November in einem unmöblierten und (wesentlich wichtiger) unbeheizten Burggemäuer einzunisten um einmal mehr zwei Tage lang den Wahnsinn des Alltags hinter sich zu lassen und mit anderen Spinnern zumeist netten Leuten in phantastische Welten abzutauchen.

Aber wie sagte schon S. Chamfort so schön: „Durch die Leidenschaft lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er nur.“

Wärmende Flamme

(mehr …)

20 August 2008

Attack of the Voodoo Glow Skulls

Als waschechter Schwarzkittel hat man ja eigentlich eine klare Vorstellung bezüglich der Trennung von Gut & Böse, Freund & Feind, Schwarz & Weiß.

Ab und an kommt dieses Wertegerüst dann aber doch ins Wanken, wenn eine der besseren Aussagen von Erich Kästner („Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.“) befolgt und ein mutiger Blick über den Tellerrand gewagt wird.

So finde ich mich nach einem wie stets hervorragenden Abendessen bei dem wohl besten Nürnberger Dönerladen unversehens mit dem GAD inmitten des ersten Ska-Core Konzerts meines nicht mehr ganz so jungen Daseins wieder. Die Voodoo Glow Skulls rocken das K4 … und machen dabei richtig Alarm!

VoodooGlowSkulls im K4

Zugegeben, ich habe an dem gesamten Abend mit Ausnahme des Refrains „Fuck you, Mr. Bossman!“ kein einziges Wort der Texte verstanden & auch in den freundschaftlichen aber eben doch durchaus derben Pogo-Pit habe ich mich in vornehmer, gotischer Zurückhaltung nicht hineingeworfen … aber ansonsten ließ sich dieser Streifzug abseits der metallisch-gotischen Gefilde mit überraschend viel Spaß an. Neben den üblichen Verdächtigen in Sachen Instrumente griffen hier zusätzlich Trompete und Saxophon in das Geschehen ein und unterlegten den ansonsten wohl doch etwas knüppeligen Sound mit einem angenehmen Groove, der sofort das Mitwipp-Zentrum aktivierte.

An dieser Stelle ein Dank an den GAD für den Hinweis auf den Gig und das grandiose Photo. Vielleicht sollte man derartige Streifzüge durch die musikalische terra incognita (There might be dragons!) wirklich regelmäßiger unternehmen …

11 November 2007

And you scream …

… on Halloween!

Da war es wieder, das ominöse Halloween, über dessen Hintergründe und Ursprünge der Durchschnittsdeutsche wohl kaum mehr weiß, als dass an diesem Abend der Süßigkeitenvorrat der Unvorsichtigen durch kleine Quälgeister merklich dezimiert wird. Aber immerhin gibt es jedes Halloween einen Lichtblick in Form einer wirklich gelungenen Feierlichkeit in den Hallen zweier befreundeter Untoter.

Untotenfutter

Auch dieses Jahr war es wieder soweit, und es blieb alles beim alten: die Deko war gigantischer denn je, das Essen war wieder mal viel zu viel und wie immer hatten mehr als 50% der geladenen Gäste kurzfristig – oft noch am selben Tag – ihr Kommen abgesagt. Dazu kann man eigentlich nur sagen: selber Schuld, denn eine Feier, bei der wir doch nicht mehr ganz junge Leute irgendwann feststellen, dass es schon sieben Uhr ist und die widerliche Sonnenscheibe sich wieder über den Weltenrand erhebt, kann gar nicht schlecht sein. 😉

Untotenfeiergruft

In diesem Sinne: hoch die Eisen, Danke für eine gute Feier und beim nächsten Mal gibt es auch wieder einen Ausflug nach Düsterwald!

†††††††††††††††††††††††††††††††††

„In the streets on Halloween

There’s something going on

No way to escape the power unknown

In the streets on Halloween

The spirit’s will arise

Make your choice, it’s hell or paradise…“

[Helloween – „Halloween“]

18 Oktober 2007

Burgnächte mal anders!

Endlich Herbst!

Burgnächte Roßlau

Burg Rechenberg

Nachdem dieses Jahr die heißgelieben Burgnächte ==>
leider ausgefallen sind, musste andersweitig Ersatz her. So ging es dann ins Nachbarland Baden-Württemberg, wo zu Schloss Rechenberg (Bild oben) zum nunmehr 37. HeliCon geladen wurde.

So schlugen sich denn Morius Ridwahn, Bruder Falk, Elgor Salix, Sander & Bruder Crüsan von Lilienthal eineinhalb Tage lang mit seltsamen Melodien und rätselhaften Erscheinungen herum. Morius (aka Bundesmichl) war beim Tanzen wieder einmal munter auf der Pirsch & es ist wohl nur dem behütenden Einfluß Bruder Crüsans zu verdanken, dass er weder durch die Hand der beiden Anstandswächter seiner Herzensdame noch durch den Tritt seiner auf dem Tanzparkett abservierten nicht-so-Herzensdame zu Schaden gekommen ist. 😉

Bruder Crüsan v. LilienthalElgor Salix

<== Bruder Crüsan & Elgor (oben)

>>> <<<

Ebenfalls interessant anzuschauen war in jedem Fall der Umstand, dass diese HeliCons schon eine ganz eigene Spielerschar haben … das hat immer so etwas von Live-Rollenspielern der ersten Tage, die mittlerweile mit der ganzen Familie inklusive Kindern anrücken. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob es mir liegt, in meinem Alter auf so einem Con noch zu den jüngsten zu gehören, aber bis zum nächsten Termin habe ich ja noch etwas Zeit, mir hierzu eine Meinung zu bilden.

>>> <<<

Morius schwingt das Tanzbein

Morius schwingt das Tanzbein

Bruder Falk und Sunder

>>> <<<

<== Sander & Bruder Falk

Ein Wermutstropfen war neben dem sehr späten Einstieg in die Handlung auch die Tatsache, dass die geniale Umgebung des Gemäuers trotz strahlender Herbstsonne nicht genutzt wurde. So ging es v.a. innerhalb der Burg Treppen hoch und runter, runter und hoch, hoch und … habe ich schon erwähnt,
dass es dort viele Treppen gab?

Unter dem Strich war es nicht zuletzt wegen der lustigen Truppe und dem wirklich beeindruckenden Festmahl am Samstag abend ein lustiges WoEn. Jetzt ist Winterpause, Kettenhemd und Doppelaxt werden eingemottet … aber mal sehen, was 2008 so bringen wird! Hossa!

23 August 2007

Mera Luna MMVII

Nun ist es wieder einmal herum, das M’era Luna … das erste & aufgrund akuter Zeitnot und dem Wegfall der stets grandiosen HERBSTNÄCHTE wohl auch das letzte Festival des aktuellen Jahres!

Die Reihen waren stark ausgedünnt … Pflastergott Till flanierte mit seiner Holden durch Paris, „Mathe macht glücklich“-Jalin spielte lieber mit abstrakten Zahlenmodellen und auch Motörhead-Martin hatte samt Oberkommando dieses Jahr einen Rückzieher gemacht, zu frisch waren die Erinnerung an die Schlammschlachten der letzten Jahre …

Schlammschlacht Mera Luna 2005

Doch diesmal zeigte Petrus wieder, dass er eben doch ein (dunkles) Herz für die schwarzen Heerscharen hat. Hatte es am Freitag bis etwa 15 Uhr durchgehend geschüttet, so konnte das Zelt wunderbar im trockenen aufgebaut werden .. dass es danach wieder schüttete war im trockenen Zeltinneren bei einer auf’s Gelände geschmugelten Flasche Wein nicht weiter schlimm.

Es folgten zwei Tage bei bestem Sonnenschein bevor es am Montag früh wieder losging … pünktlich, nachdem Zelt & sonstige Ausrüstung trocken abgebaut & im Gruft-O-Mobil verstaut wurde!

War wieder mal nett in Hildesheim … von perfekt arrangierten, divahaften Lakaien…

Deine Lakaien auf dem M'era Luna 2007
… bis hin zu der höchst unterhaltsamen Bühnenshow von Skinny Puppy, deren Kerninhalt mir mit „möglichst viel Blut auf der Bühne verteilen“ in Erinnerung geblieben ist. War schon lustig zu sehen, wie die Bühne nach dem Gig mit Reinigungsschiebern und Eimerweise Sand wieder begehbar gemacht wurde!

Skinny Puppy auf dem M'era Luna 2007

Summa summarum ein sehr entspanntes Wochenende … hätte nur noch die Zeit danach daran anschließen müssen! 😉